Keine übergriffige Sexualkunde

Petition an: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

 

Keine übergriffige Sexualkunde

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Keine übergriffige Sexualkunde

„Schluss mit dem staatlich erlaubten Kindesmissbrauch! Gerade Kinder verdienen Respekt und Wertschätzung im Umgang mit dem Geschenk der Sexualität, bei der sie nicht instrumentalisiert und verführt werden dürfen.“ (Martin Lohmann, Sprecher der Christlichen Aktion).

Christa Meves, die bekannte Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche unterstützt ausdrücklich diese Petition und sagt: „Der hohe Wert unserer Kinder und Jugendlichen und die Gefährdung ihrer seelischen Gesundheit zwingen uns jetzt zum Handeln.“ Daher fordern wir:

  • Nein zu übergriffiger Sexualkunde
  • Nein zu Schulunterricht über Vaginalkugeln
  • Nein zu Schulunterricht über Vibratoren
  • Nein zu Schulunterricht über das Einrichten eines „Puffs für alle“

Manche fordern, Kinder und Jugendliche mit übergriffiger „Sexualkunde“ zu belästigen, statt sie kind- und jugendgerecht zu informieren. Ein wichtiges Beispiel hierfür ist das Handbuch für Schulen „Sexualpädagogik der Vielfalt“ von Frau Prof. Dr. Tuider. Nachfolgend einige Beispiele aus diesem „Lehrbuch“:

1. Kinder ab 12 Jahre müssen beim „Sex-Quiz“ folgende Begriffe erläutern:

  • „Abkürzung ‚SM‘“ (Antwort: „Sado-Masochismus“)
  • „Dildo“ (Antwort: „Ein aus Latex oder Gummi geformter Penis“).
  • „Vakuumpumpe“ (Antwort: „Eine Plastikpumpe zum Aufbau und zur Verstärkung der Erektion“).
  • „gang-bang“ (Antwort: „Wenn eine Person mit mehreren Männern, die in einer Schlange anstehen, hintereinander Sex hat - urspr. Gruppenvergewaltigung“)
  • „Swinger-Club“ (Antwort: „Ein Club für Paare, die Partnertausch praktizieren“)
  • „Hete“ (Antwort: „Eine heterosexuelle Frau oder ein heterosexueller Mann“)
  • „Bordell“ (Antwort: „Ein Haus, in dem man gegen Geld Sex haben kann“)
  • „Wie groß ist bei Männern durchschnittlich der erigierte Penis?“ (Antwort: „12 bis 15 cm“)
  • „Was ist beim Sex mit ‚französisch‘ gemeint?“ (Antwort: „Oralverkehr“)
    (Sexualpädagogik der Vielfalt, Tuider/Müller/Timmermanns/Bruns-Bachmann/Koppermann, 2. Aufl. 2012, S. 104 ff., im folgenden: „Tuider“)

2. Im Rahmen der Übung „Der neue Puff für alle“ sollen Kinder ab 15 einen „Puff“ modernisieren. Die Kinder sollen Fragen beantworten wie: „Wer muss in diesem neuen Puff arbeiten? Welche Fähig- und Fertigkeiten brauchen die dort Arbeitenden damit alle möglichen Menschen bedient und zufriedengestellt werden können? Was müssen die Menschen dort verdienen?“

Die Kinder sollen gemeinsam überlegen „welche sexuellen Vorlieben bzw. welche Lebensformen und Menschen vergessen oder nicht berücksichtigt worden sind. Es wird auch darüber diskutiert, warum ggf. einige Menschen nicht berücksichtigt wurden, ebenso wie es aus Gründen gesellschaftlicher Moral, Erwartungen und Zuschreibungen angebracht sein kann, einige Menschen auch explizit nicht in einen ‚Puff für alle‘ einzuladen.“

Die Leitung soll prüfen, ob auch alle Formen der Sexualität „bedient“ werden. Dabei geben die Autoren u.a. folgenden Tip: „Jugendliche brauchen bei dieser Übung die Ermunterung, Sexualität sehr vielseitig zu denken. Sie müssen eventuell mehrfach darauf hingewiesen werden, dass es sowohl um vielfältige Sexualitäten als auch um verschiedene Lebensweisen und verschiedene sexuelle Praktiken und Präferenzen geht. Es macht also beispielsweise einen Unterschied, einen weißen heterosexuellen Mann in dem neuen Puff bedienen zu wollen oder einen weißen heterosexuellen Mann im Rollstuhl; Ebenso macht es Unterschiede, ein Angebot zu entwickeln für eine Frau mit muslimischer (oder katholischer) Religionszughörigkeit oder eine Trans-Frau, die beide lesbisch sind.“ (Tuider, S. 75)

3. Kinder sollen vor der Klasse über ihre Sexualerfahrungen sprechen. So sollen Kinder ab 13 (freiwillig) berichten, wann sie das erste Mal „Analverkehr“ hatten (Tuider, S. 151 f.). Das ist übergriffige Sexualkunde.

„Das überschreitet die Intimsphäre der Kinder und Jugendlichen“ (Johannes-Wilhelm Rörig, Mißbrauchsbeauftragter der Bundesregierung, Focus 07.11.2014). Daher fordern wir Lehrpläne, die solche Übergriffe ausschließen.

Wir fordern daher zum Schutz der Kinder und Jugendlichen:

  1. Keine übergriffige Sexualkunde.
  2. Keine Frühsexualisierung.
  3. Keine Erziehung zur verantwortungsfreien, rein triebgesteuerten Sexualität.
  4. Erziehung zum verantwortlichen Umgang mit Sexualität.
  5. Erziehung zu Respekt und Wertschätzung menschengerechter Sexualität zwischen Mann und Frau.
  6. Erziehung zur Bindungsfähigkeit und zu Ehe und Familie.
  7. Altersgerechte Erziehung unter Berücksichtigung kindlicher und jugendlicher Sensibilitäten zu Würde und Natürlichkeit.
  8. Berücksichtigung der Scham und religiöser Gefühle.
  9. Informationspflicht gegenüber den Eltern über jede Art der Sexualkunde und die Freiheit der Eltern, über die Teilnahme ihrer Kinder an der jeweiligen Schulung zu entscheiden.
  10. Aufhebung jeder Strafbarkeit oder sonstiger Sanktionen bei Nichtbesuch von Sexualkundeunterricht.
  11. Anwesenheitsrecht der Eltern bei Sexualkundeunterricht und die Freiheit der Eltern, von ihrem Sorgerecht für die eigenen Kinder Gebrauch zu machen, indem sie ihre eigenen Kinder jederzeit aus den entsprechenden Unterrichtsstunden abmelden können.

Wir wenden uns gegen jede Form des Kindesmißbrauchs, auch solche, die sich als „Aufklärung“ ausgibt. Wir verlangen ein Umdenken zu Nachhaltigkeit und Wertschätzung jetzt!

Darum fordern wir:

  • Ja zu verantworteter und wertschätzender Sexualkunde
  • Ja zu Ehrfurcht und Scham
  • Ja zu humaner Aufklärung
  • Ja zu Schutz und nachhaltiger Persönlichkeitsentwicklung

Bitte setzen Sie sich umgehend mit uns für den umfassenden und nachhaltigen Schutz der Würde von Kindern und Jugendlichen ein! Mit der Unterzeichnung dieser Petition ergeht nebenstehende E-Mail an Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, an Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka sowie an die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, Ministerin Sylvia Löhrmann.


Weiterführende Informationen:
Missbrauchsbeauftragter fordert Grenzen in der Sexualpädagogik, Focus, 07.11.2014: http://www.focus.de/familie/altersangemessener-unterricht-missbrauchsbeauftragter-fordert-grenzen-in-der-sexualpaedagogik_id_4256887.html 
Martin Voigt, Aufklärung oder Anleitung zum Sex?, FAZ 22.10.2014: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/lehrplaene-aufklaerung-oder-anleitung-zum-sex-13223950.html
Jan Fleischhauer, Oralsex für den Siebtklässler, Spiegel Online, 28.10.2014:http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jan-fleischhauer-ueber-sexualkunde-und-familienbild-kolumne-a-999645.html
Christa Meves, „Erziehen lernen. Was Eltern und Erzieher wissen sollten“, 2011: www.christa-meves.de
Prinzipien Sexualpädagogik: www.prinzipien-sexualpaedagogik.org

Petitionsersteller: Christliche Aktion
Martin Lohmann, Sprecher der Christlichen Aktion
Prof. Dr. Klaus Michael Alenfelder

Weitere Informationen: Christliche Aktion


Bildquelle: Anne Garti, pixelio.de

Hinweis: Der Begriff „Kindesmißbrauch“ wird vorliegend nicht im strafrechtlichen Sinne verstanden. Aus unserer Sicht empfinden wir die geschilderte Art der Sexualkunde als „Kindesmißbrauch“, jedenfalls aber als übergriffig und unangemessen.

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Gerne weisen wir auf eine andere wichtige Petition hin. Wir bitten alle, denen dieses Anliegen wichtig ist, ebenfalls diese Petition zu unterschreiben. Wichtig ist, dass man in der Politik allmählich wahrnimmt, dass es noch viele Menschen mit Verstand und Verantwortung gibt, die sich gegen gefährlichen Unsinn wehren.

Diese Petition wurde von einer Person oder einer Organisation erstellt, die nicht mit CitizenGO verbunden ist. CitizenGO ist für den Inhalt nicht verantwortlich.
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Petition an: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,

Sehr geehrte Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka,

Sehr geehrte Frau Ministerin und Vorsitzende der Kultusministerkonferenz Sylvia Löhrmann,

mit besonderer Sorge beobachte ich die Entwicklung bei der sogenannten Sexualerziehung in den Bildungseinrichtungen unseres Staates und der Länder.

Ich verwahre mich gegen den Mißbrauch unserer Kinder durch eine der menschlichen Natur nicht angemessene Sexualisierung ohne Anspruch auf wirkliche Humanität und Persönlichkeitsentfaltung.

Ich vermisse eine wertschätzende Sprache sowie eine inhaltliche Nachhaltigkeit, die der Schönheit und Kostbarkeit gelebter Sexualität ebenso gerecht wird, wie der damit gegebenen Verantwortung im Umgang mit anderen und sich selbst.

Ich wehre mich gegen eine primitive Verdinglichung des anspruchsvollen Geschenks der Sexualität, die sich in der Lehre einer unreflektierten Triebbefriedigung äußert.

Ich fordere die Stärkung der Elternrechte zum Schutz ihrer Kinder und zu Abwehr jeder Übergriffigkeit, wie es auch Artikel 6 des Grundgesetzes vorsieht: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ (Art. 6 Abs. 1 S. 1 GG).

Ich wende mich gegen jede Form des Kindesmißbrauchs, auch wenn dieser sich als Aufklärung ausgibt.

Ich verlange ein Umdenken zu Nachhaltigkeit und Wertschätzung - jetzt!

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

Keine übergriffige Sexualkunde

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