UNO-Ausschuss greift katholische Kirche an

Bericht enthält ungerechtfertigte Kritik und will Änderung der kirchlichen Lehre

 

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UNO-Ausschuss greift katholische Kirche an

Der UNO-Ausschuss für die Rechte des Kindes (CRC) in Genf hat den Heiligen Stuhl vor wenigen Tagen auf unverhältnismäßig aggressive Weise kritisiert. In einer Pressekonferenz sagte Kirsten Sandberg, die Vorsitzende des Ausschusses: „Der Heilige Stuhl hat Praktiken angewandt, die zur Fortführung des Missbrauches und zur Straflosigkeit der Täter geführt haben. (...) Er setzt ihren eigenen Ruf und seine Interessen über jene der Kinder, die von Priestern sexuell missbraucht worden sind.“

Der Bericht erkennt zwar „Fortschritte“ des Heiligen Stuhls zum Schutz von Kindern und Jugendlichen an und lobt Einrichtungen wie die im Dezember angekündigte Kinderschutzkommission des Vatikan. Die Vertuschungsvorwürfe bleiben gerade im Hinblick auf diese Maßnahmen unangemessen.

Schon Papst Benedikt XVI. hat der Kirche eine „Null-Toleranz-Politk“ bei Priestern, die Kinder sexuell missbraucht haben, verordnet und anerkannt, dass es in der Vergangenheit Fehler beim Umgang mit Missbrauchsfällen gegeben hat. Der sexuelle Missbrauch Minderjähriger verursache „tiefe Scham“ hat er in einer Ansprache an die amerikanischen Bischöfe bekannt. Vor kurzem wurde bekannt, dass er 400 Priester wegen sexuellem Missbrauch in den Laienstand versetzt hat. Was will der Ausschuss noch von der Kirche?

In seinem Bericht verlangt der UN-Ausschuss außerdem, die katholische Kirche solle ihre Lehre in folgenden Punkten ändern:

  • Abtreibung: Die Kirche solle ihre Position zur Abtreibung „überdenken“. Diese setze schwangere Mädchen einem offensichtlichen Risiko für ihr Leben und ihre Gesundheit aus. Die Kirche solle Umstände ermitteln, unter denen Abtreibung erlaubt sei. (Punkt 55)
  • Verhütungsmittel: Die Kirche solle Jugendlichen Informationen über Familienplanung und Verhütungsmittel zugänglich machen, um ungewollte Schwangerschaften und die Ansteckung mit HIV und sexuell übertragbaren Krankheiten zu verhindern. (Punkt 57a)

Weiters zeigte sich der Ausschuss „besorgt“ über Erklärungen des Heiligen Stuhls zur Homosexualität, die „zur Stigmatisierung von und Gewalt gegen lesbische, schwule, bisexuelle und transgender Jugendliche und Kinder, die von gleichgeschlechtlichen Paaren aufgezogen wurden“ beigetragen habe. (Punkt 25)

In Punkt 48 seines Berichtes ist der Ausschuss „besorgt“, dass „der Heilige Stuhl und die Kirche nicht die Existenz verschiedener Formen von Familien anerkennt und häufig die Kinder aufgrund ihrer familiären Situation diskriminieren“.

Diese Form der Kritik geht zu weit. Die UNO hat nicht das Recht, der Kirche ihre Lehre vorzuschreiben. Unterschreiben Sie bitte die Petition, in derdie Vorsitzende des CRC, Kirsten Sandberg aufgefordert wird, den Bericht des CRC zu korrigieren.

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Weitere Informationen:

Bericht des CRC (englisch)

+ E-Mail/Mitteilung an:

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Please rectify the CRC-report on the Holy See

Sehr geehrte Frau Sandberg!

Der UNO-Ausschuss für die Rechte des Kindes hat den Heiligen Stuhl in unverhältnismäßiger Weise für den Umgang mit Missbrauchsfällen kritisiert.

Bereits Papst Benedikt XVI. hat der Kirche eine „Null-Toleranz-Politk“ bei Priestern, die Kinder sexuell missbraucht haben, verordnet und anerkannt, dass es in der Vergangenheit Fehler beim Umgang mit Missbrauchsfällen gegeben hat. Der sexuelle Missbrauch Minderjähriger verursache „tiefe Scham“ hat er in einer Ansprache an die amerikanischen Bischöfe bekannt. Vor kurzem wurde bekannt, dass er 400 Priester wegen sexuellem Missbrauch in den Laienstand versetzt hat. Papst Franziskus führt diese Politik weiter und hat im Dezember die Gründung einer eigenen Kinderschutzkommission des Vatikan angekündigt.

Darüber hinaus verlangt der Ausschuss, die Kirche solle ihre Lehre hinsichtlich Abtreibung, Verhütungsmittel und Homosexualität ändern. Das steht keinem Organ der Vereinten Nationen zu.

Ich bitte Sie, den Bericht des CRC entsprechend zu korrigieren.

 

Dear Ms. Sandberg,

The UN Committee of the Right of the Child has critized the Holy See’s response to cases of sexual abuse in a disproportionate way.

Pope Benedict XVI. has adopted a „zero tolerance“-policy for sexual abuse by priests. He admitted that mistakes were made in the past when dealing with cases of abuse. Sexual abuse of minors causes „deep shame“, he said in a statement to the American bishops. He has dismissed 400 priests because of sexual abuse. Pope Francis is continuing this policy and has announced he will set up a Vatican committee for the protection of children.

The CRC also urges the Holy See to change its position on abortion, contraceptives and homosexuality. The UNO is not entitled to tell the Catholic Church  what to believe.

Please rectify the CRC-report accordingly.

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

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