Gender und „Sexuelle Vielfalt“ ab 2016/17 auch an Bayerns Schulen? Nein danke, CSU!

Petition an: Ministerpräsident Horst Seehofer und Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle

 

Gender und „Sexuelle Vielfalt“ ab 2016/17 auch an Bayerns Schulen? Nein danke, CSU!

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Gender und „Sexuelle Vielfalt“ ab 2016/17 auch an Bayerns Schulen? Nein danke, CSU!

Neuigkeiten zur Petition (17. September 2016): Es ist ein erster Erfolg: in Bayern ging die Schule wieder los – und zwar vorerst ohne die neue Richtlinie zur Familien- und Sexualerziehung. Das hat der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle Vertretern der Initiativen "Demo für Alle" und "Elternaktion Bayern" während eines gemeinsamen Arbeitsgesprächs über den Richtlinienentwurf zur schulischen Familien- und Sexualerziehung zugesichert.

Die Erklärung der Initiative "Demo für Alle" zu diesem Arbeitsgespräck können Sie hier nachlesen:
https://demofueralle.wordpress.com/2016/09/13/demo-fuer-alle-sprach-mit-bayerischem-kultusminister-dr-spaenle-ueber-sexualerziehungsrichtlinie/


Das CSU-regierte Bayern will seine bewährten Richtlinien für Familien- und Sexualerziehung von 2002 durch eine missglückte Neufassung ersetzen (Entwurf der Neufassung April 2016).

Der Entwurf der Neufassung verwendet erstmals Begriffe, Inhalte und Ziele der – wissenschaftlich höchst umstrittenen – Gender-Ideologie und der sogenannten „Sexualpädagogik der Vielfalt“ und macht sie zu verpflichtenden Lerninhalten. Diese stehen in scharfem Kontrast zu den positiven und durchdachten Passagen, die aus den bisher gültigen Richtlinien übernommen werden sollen.

Ohne jede Notwendigkeit gefährdet das CSU-geführte Kultusministerium so das hohe Gut des vertrauensvollen Zusammenwirkens von Elternhaus und Schule und ermöglicht Ideologisierung und Indoktrination von Kindern und Jugendlichen.

Die CSU verfügt in Bayern über eine absolute Mehrheit. Erinnern wir die CSU daran, dass sie nicht gewählt wurde, um zweifelhafte, ideologische und pseudowissenschaftliche Moden zu fördern. Bitte unterstützen Sie die Petition der „Elternaktion Bayern gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung an Bayerns Schulen“. Mit Ihrer Unterzeichnung wird automatisch eine Mail an Ministerpräsident Horst Seehofer und an Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle versandt. (Durch das Häkchen unter Ihre Unterschrift bleiben Sie über den Fortlauf dieser wichtigen Aktion informiert!)

Grundprinzip der Gender-Ideologie ist es, die naturgegebene Zweigeschlechtlichkeit von Mann und Frau aufzulösen. Dadurch soll eine Vielzahl von sexuellen und geschlechtlichen „Identitäten“ beliebig konstruiert werden können. Um dieses absurde Ziel zu erreichen, steht am Beginn gender-ideologischer Pädagogik die grundlegende Verunsicherung und Dekonstruktion der kindlichen Persönlichkeit.

So tauchen im Entwurf der Neufassung der Richtlinien u.a. folgende genderideologische Formulierungen auf:

Schülerinnen und Schüler sollen in Zukunft unter anderem

  • „fragwürdige Rollenbilder bzw. -vorbilder sowie Identitätsfiguren […] deutlich machen und hinterfragen“;
  • „klischeehafte Rollenzuweisungen für sich und für andere ablehnen“:
  • „auf der Suche nach der eigenen Geschlechterrolle und -identität […] Rollenbilder und Körpervorstellungen hinterfragen“.
  • „…die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschlechtszugehörigkeit, […] thematisieren“;
  • „…die Vielfalt der unter dem Geschlechtsbegriff subsumierten Aspekte: biologisches Geschlecht, selbst empfundene Geschlechtsidentität und Rollenverständnis aufschlüsseln“;
  • „…sexuelle Identität im Spannungsfeld gesellschaftlicher Normen, sozialer Umwelt und persönlicher Freiheit reflektieren…“;
  • „Sexualität als mögliche Quelle von Vitalität und Kraft im Lebensverlauf […] erkennen“;
  • „…eigene Vorstellungen von Körperlichkeit und Identität entwickeln“;

Führende Naturwissenschaftler bezeichnen die Gender-Theorie als Ideologie, Unfug und Aberglauben (1). Damit steht der neue Richtlinien-Entwurf im deutlichen Widerspruch zu den eigenen rechtlichen Grundlagen wie sie bereits 2002 galten und weiterhin bestehen (2).

Darüber hinaus kann die neue Familien- und Sexualerziehung im Gegensatz zu den aktuell gültigen Richtlinien künftig in allen Fächern, ohne zeitliche Begrenzung und jederzeit durchgeführt werden. In weiterführenden Schulen sollen in Zukunft externe „Experten“ hinzugezogen werden können. Um welche Experten es sich handeln soll, bleibt unerwähnt. Unerwähnt bleibt auch, welches audiovisuelle Material es Schülerinnen und Schülern z.B. möglich machen soll „sich kritisch mit Pornographie und der medialen Verbreitung sexualisierter Inhalte (Musik, Video) auseinander zu setzen“.

Dafür wurden Passagen, die das Elternrecht stärken, aus dem Entwurf der Neufassung gestrichen. Den Eltern wird es nun deutlich erschwert, die Rechte ihrer Kinder (Wahrung der Intimsphäre, Schutz der Persönlichkeitsrechte) und ihre grundgesetzlich garantierten Elternrechte wahrzunehmen.

Entfernt man die problematischen Inhalte des neuen Richtlinien-Entwurfs, gelangt man zu den aktuellen Richtlinien von 2002 – vgl. dazu die ausführliche Analyse von Birgit Kelle (3).

Mit der Neufassung der „Richtlinien zur Familien- und Sexualerziehung in bayerischen Schulen“ sollen wissenschaftlich ungesicherte, äußerst umstrittene Inhalte Eingang in den täglichen Schulunterricht finden. Gleichzeitig wird es Eltern praktisch unmöglich gemacht, dies zu verhindern.

Unterzeichnen Sie deshalb diese dringende Petition im Interesse der Kinder und Familien und fordern Sie den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und den Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle dadurch auf, den Neuentwurf zurückzuziehen und die Gültigkeit der bewährten Richtlinien aufrecht zu erhalten.


Weitere informative Links:
(1) Prof. Ulrich Kutschera, Universität Kassel:
https://www.youtube.com/watch?v=rbWhlsb_Tzs
http://www.gender-diskurs.de/wp-content/uploads/2016/04/2016-Welt-der-Fertigung_Gastkommentar_Die-Gender-Ideologie-als-Gesellschaftkrebs.pdf

Professor Hans-Peter Klein, Universität Frankfurt: 
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gender-studies-genderforschung-auch-in-der-biologie-13603216.html

(2)  Entwurf der Neufassung für Familien- und Sexualerziehung in bayerischen Schulen 2016 Punkt 1.1 Rechtliche Grundlagen: »Ideologisierung und Indoktrinierung sind den Lehrkräften untersagt.«

(3) Birgit Kelle: Bayern bald auch sexuell vielfältig? Eine vergleichende Analyse zu den Entwürfen der neuen Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayrischen Schulen.
https://demofueralle.files.wordpress.com/2016/05/richtlinienanalyse_birgit-kelle.pdf

Film-Dokumentation: »Porno, Peitsche, Pädophilie – Perversion im Klassenzimmer«
www.demofueralle.de

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Petition an: Ministerpräsident Horst Seehofer und Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Seehofer,
sehr geehrter Herr Kultusminister Dr. Spaenle,

hiermit bitte ich Sie dringend, den Entwurf zur „Neufassung der Richtlinien zur Familien- und Sexualerziehung in bayerischen Schulen“ zurückzuziehen. In diesem neuen Richtlinienentwurf wimmelt es von Begriffen, Inhalten und Zielen der – wissenschaftlich höchst umstrittenen – Gender-Theorie und von Formulierungen, die der Pädagogik der sexuellen Vielfalt“ auch an bayerischen Schulen Tür und Tor öffnen.

Die derzeit gültigen Richtlinien von 2002 haben sich an Bayerns Schulen sehr bewährt. Sie sind vorbildhaft für andere Bundesländer und ermöglichen die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Eltern und Schule. Alle Themenkomplexe, die eine Neufassung der Richtlinien angeblich nötig machen (Sexualität in den Medien, Homosexualität und Prävention vor sexuellem Missbrauch), werden in den Richtlinien von 2002 bereits ausführlich und altersgerecht behandelt.

Der neue Richtlinienentwurf enthält dagegen nun erstmals den genderideologischen Komplex „Geschlechterrollen und Identitätssuche“. Inhalte ohne biologisch-naturwissenschaftliche Grundlage werden in unhaltbarer Weise ausgeweitet. Sexualerziehung soll darüber hinaus in Zukunft zeitlich unbegrenzt und fächerübergreifend stattfinden. Hinzu kommt, dass künftig – nicht näher genannte – externe „Experten“ für die Vermittlung der neuen Familien- und Sexualerziehung in den Schulen zugelassen werden sollen.

All das untergräbt in untragbarer Weise das grundgesetzlich garantierte Erziehungsrecht der Eltern und leistet der Verunsicherung und Indoktrinierung unserer Kinder Vorschub. Ich sage dazu: NEIN!

Viele bayerische Eltern und Familien haben die großen Demonstrationen in Baden-Württemberg gegen den grün-roten „Bildungsplan“ solidarisch unterstützt. In Bayern glaubten wir unsere Kinder vor diesen ideologischen Experimenten sicher. Die CSU verfügt – im Moment – in Bayern über eine absolute Mehrheit, das Kultusministerium ist CSU geführt, im Bildungsausschuss verfügt die CSU über eine deutliche Mehrheit.

Ich fordere Sie deshalb auf, die Pläne zur Einführung von Gender-Ideologie und einer „Pädagogik der sexuellen Vielfalt“ an Bayerns Schulen umgehend zu stoppen und die missglückte Neufassung der Richtlinien zurückzuziehen.

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

Gender und „Sexuelle Vielfalt“ ab 2016/17 auch an Bayerns Schulen? Nein danke, CSU!

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