Solidarität mit Thomas Börner und Markus Fröhling - gegen die „Kultur des Todes“ in den Capio-Kliniken!

Petition an: Martin Reitz, den Geschäftsführer des Klinikbetreibers „Capio Deutsche Klinik“

 

Solidarität mit Thomas Börner und Markus Fröhling - gegen die „Kultur des Todes“ in den Capio-Kliniken!

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Solidarität mit Thomas Börner und Markus Fröhling - gegen die „Kultur des Todes“ in den Capio-Kliniken!

Neuigkeiten zur Petition (22. Februar 2017): Die Capio-Klinik-Gruppe hat am Montag, 20. Februar 2017, bekannt gegeben, dass sie gegennüber Klinikleiter Markus Fröhling nun wegen "unüberbrückbarer Differenzen" die Kündigung ausgesprochen hat:
http://orig.www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Streit-um-Abtreibungen-Verwaltungsdirektor-entlassen,klinik348.html


Neuigkeiten zur Petition (17. Februar 2017): In den vergangenen Tagen hat sich gezeigt, dass die Entscheidung des Gynäkologen Thomas Börner und des Klinikleiters Markus Fröhling, an der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik keine Abtreibungen mehr durchzuführen, dazu geführt hat, dass in Deutschland wieder vermehrt über den Themenbereich Abtreibung und Selbstbestimmungsrecht von Frauen, das im Zusammenhang mit Abtreibung mit dem Lebensrecht der ungeborenen Kinder kollidiert, öffentlich diskutiert wird.

Nachfolgend die Links zu einigen aktuellen Veröffentlichungen:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Nach-Abtreibungsstreit-Klinik-Chef-suspendiert,klinik332.html
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Darf-ein-Gynaekologe-Abtreibungen-verhindern,klinik334.html
https://conservo.wordpress.com/2017/02/13/abtreibung-der-fall-dr-thomas-borner-klinik-ohne-ruckgrat/
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/nach-abtreibungsverbot-dannenberger-klinikchef-suspendiert/
http://www.emma.de/artikel/abtreibung-arzt-scheitert-mit-verbot-334087
http://www.zukunft-ch.ch/de/nach-attacken-auf-boerner-evangelische-allianz-weist-auf-rechtslage-bei-abtreibungen-hin/
http://www.lebensrecht-sachsen.de/1496-2/
http://www.gemeindenetzwerk.de/?p=14353


Am 1. Februar 2017 wurde Thomas Börner im Rahmen einer offiziellen Feier als neuer Chefarzt der gynäkologischen Abteilung der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg begrüßt. Eine gute Woche später ist klar, dass er diese Klinik – mehr oder weniger freiwillig - wieder verlassen wird. Grund ist seine Entscheidung, in der gynäkologischen Abteilung der Klinik zukünftig keine Abtreibungen durchführen zu lassen.

Innerhalb einer knappen Woche erlebte Deutschland ein Lehrstück über die Macht der Abtreibungslobby, den Kampf gegen die freie Gewissensentscheidung und die ideologische Ausrichtung vieler deutscher Leitmedien und Politiker, das neben Thomas Börner offensichtlich auch Klinikleiter Markus Fröhling seine Stelle kosten wird.

Was ist geschehen?

Thomas Börner, ein bekennender Christ, der bereits im Jahr 2015 als leitender Arzt für den Capio-Gesundheitskonzern in Dannenberg tätig gewesen war, hatte am 1. Dezember 2016 die Stelle als Chefarzt der gynäkologischen Abteilung der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik angetreten.

Bereits vor diesem Dienstantritt war klar, dass es damit an der Klinik keine Abtreibungen mehr geben würde. Der Gynäkologe hatte dies, wie idea am 9. Februar 2017 berichtete, bereits bei seinem Bewerbungsgespräch gegenüber der Klinik klar angekündigt. „Nur unter dieser Prämisse habe ich überhaupt den Arbeitsvertrag unterschrieben“ zitiert idea den Arzt, der in einem anderen Interview bekannte: „ich habe in 26 Jahren als Gynäkologe noch nie Abtreibungen vorgenommen“.

Am 4. Februar 2017 erwähnte die lokale Elbe-Jeetzel-Zeitung in einem Bericht zur Amtseinführung, dass die Klinik – außer in medizinischen Notfällen - keine Tötungen ungeborener Kinder mehr durchführen würde.

Nachdem dieser Zeitungsartikel veröffentlicht war, ging alles sehr schnell: lokale Politiker protestierten, Abtreibungs-Lobbygruppen wie Pro Familia meldeten sich zu Wort und die überregionale Presse von der taz über Spiegel und Stern bis hin zur Süddeutschen Zeitung (Links siehe "weitere Informationen" unten) machte die Entscheidung Thomas Börners, die von der Klinikleitung mitgetragen wurde, zum Skandal.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD), die wenige Wochen zuvor durch ähnliche Androhungen bereits zum Sinneswandel der Agaplesion-Klinik im Landkreis Schaumburg in der Abtreibungsfrage beigetragen hatte, schaltete sich ein und drohte mit dem Entzug von Finanzmitteln.

Daraufhin erklärte Martin Reitz, der Geschäftsführer des Klinikbetreibers „Capio Deutsche Klinik“, dass an der Dannenberger Klinik weiterhin Abtreibungen nach der Indikationslösung durchgeführt werden. Für das Unternehmen stehe der individuelle Wunsch und das gesundheitliche Wohl der Patientinnen an erster Stelle. Die Einrichtungen seien weltanschaulich neutral. Als Konsequenz wurde mittlerweile Klinikleiter Markus Fröhling, der die Entscheidung Thomas Börners mitgetragen hat, vom Dienst freigestellt.

Diese Petition richtet sich an Martin Reitz, den Geschäftsführer des Klinikbetreibers „Capio Deutsche Klinik“. Mit der Unterzeichnung der Petition wird im Namen der Unterzeichner eine E-Mail an den Geschäftsführer Martin Reitz versandt, in der die Unterzeichner gegenüber der Konzernführung ihre Solidarität mit Chefarzt Thomas Börner und Klinikleiter Markus Fröhling, sowie den Wunsch, dass Capio die „Kultur des Todes“ durch eine „Kultur des Lebens“ ersetzen möge, zum Ausdruck bringen.

Immerhin erklärt Capio im unternehmenseigenen Verhaltenskodex:

  • Unsere Mission: Jedem Patienten, der die medizinische Fürsorge von Capio benötigt, Heilung, Linderung und Trost zu gewähren.“
  • „Unsere Vision: Die bestmögliche Lebensqualität für jeden Patienten zu erreichen.“
  • „Capio besteht auf Ehrlichkeit in der Art und Weise, wie wir unser Geschäft betreiben.“
  • „Innerhalb ihres Einflussbereichs achtet und unterstützt die Capio Gruppe den Schutz der internationalen Menschenrechte.“

Solange Capio seine Einstellung zur Tötung Ungeborener durch Abtreibung nicht ändert, wird der Konzern seinen eigenen Ansprüchen in keinster Weise gerecht, da er das im Grundgesetz verankerte und vom Bundesverfassungsgericht bestätigte Lebensrecht der ungeborenen Kinder missachtet und mit Füssen tritt.


Weitere Informationen:
http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Gynaekologie-Chefarzt-verlaesst-Dannenberger-Klinik
http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Interview-mit-Chefarzt-der-Gynaekologie-Ich-will-nicht-toeten
http://www.idea.de/menschenrechte/detail/streit-um-abtreibung-christlicher-chefarzt-wird-die-klinik-verlassen-99850.html
http://www.capio-elbe-jeetzel-klinik.de/ueber-uns/pressemitteilungen-aktuelles/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=466&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1865&cHash=5d76d5a00eb681e90deb2ce04441629e
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Capio-Weiter-Abtreibungen-an-Dannenberger-Klinik,klinik332.html
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Keine-Abtreibungen-mehr-Kritik-an-Klinik-,klinik330.html
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/frauenmedizin/behandlung-nur-in-notfaellen-klinik-in-niedersachsen-lehnt-abtreibungen-ab-wegen-des-glaubens-des-chefarztes_id_6611541.htm
http://www.taz.de/!5382839/
https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article161845097/Klinik-in-Dannenberg-lehnt-Abtreibungen-ab.html
http://www.sueddeutsche.de/panorama/dannenberg-chefarzt-will-abtreibungen-in-seiner-abteilung-verbieten-und-scheitert-1.3368848
http://www.stern.de/gesundheit/dannenberg--chefarzt-verbietet-seiner-klinik-abtreibungen-7316780.html
http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/dannenberg-capio-konzern-widerruft-chefarzt-anordnung-zu-abtreibungen-a-1133581.html
http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/dannenberg-chefarzt-lehnt-abtreibungen-aus-religioesen-gruenden-ab-a-1133494.html

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PLZ
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Sehr geehrter Herr Reitz,

in Ihrer Eigenschaft als Geschäftsführer des Klinikbetreibers „Capio Deutsche Klinik“, haben Sie der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass in der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik auf jeden Fall weiterhin Abtreibungen nach der Indikationslösung durchgeführt werden. Für das Unternehmen stehe der individuelle Wunsch und das gesundheitliche Wohl der Patientinnen an erster Stelle. Die Einrichtungen seien weltanschaulich neutral.

Mit dieser Ankündigung sind sie Thomas Börner, dem Leiter der gynäkologischen Abteilung der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik und dem Klinikleiter Markus Fröhling in den Rücken gefallen. Auslöser für Ihr Verhalten und Ihre Ankündigung dürfte die massive Pressekampagne, an der sich fast alle namhaften deutschen Printmedien und der NDR beteiligten und der durch Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD) ausgeübte Druck – immerhin hatte die Gesundheitsministerin mit dem Entzug von Fördergeldern gedroht – gewesen sein.

Klinikleiter Markus Fröhling haben Sie mittlerweile vom Dienst freigestellt und Chefarzt Thomas Börner hat angekündigt, die Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik wieder zu verlassen.

Offensichtlich ist es der Geschäftsführung des Capio-Konzerns trotz der im Verhaltenskodex der Capio-Gruppe angeführten hehren Ziele (dort ist unter anderem von der „Vision: Die bestmögliche Lebensqualität für jeden Patienten zu erreichen“ und dem „Schutz der internationalen Menschenrechte“ die Rede) wichtiger, das Wohlwollen der Abtreibungslobby zu genießen, als das Leben wehrloser ungeborener Kinder zu schützen.

Ich möchte mich Ihnen gegenüber solidarisch mit Chefarzt Thomas Börner, Klinikleiter Markus Fröhling und all jenen Ihrer Ärzte und Mitarbeiter, die deren Grundeinstellung FÜR das Lebensrecht der ungeborenen Kinder teilen und daher aus Gewissensgründen die Durchführung der Tötung dieser wehrlosen Menschen im Mutterleib ablehnen, erklären.

Werden Sie Ihrer Verantwortung und Ihrem Ziel „die bestmögliche Lebensqualität für jeden Patienten zu erreichen“ auch und gerade für die kleinsten und schwächsten Patienten, die ungeborenen Kinder im Mutterleib, gerecht und ändern Sie Ihre Haltung. Weg von der Förderung der „Kultur des Todes“ hin zur Unterstützung der Kultur des Lebens. Wahren Sie dadurch auch das grundlegende Menschenrecht dieser Kinder: deren Recht zu leben!

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

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