Für hohe bioethische Standards in der Fortpflanzungsmedizin: Nein zu IVF und Leihmutterschaft

Petition an den österreichischen Justizminister Wolfgang Brandstetter

 

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Für hohe bioethische Standards in der Fortpflanzungsmedizin: Nein zu IVF und Leihmutterschaft

Das Urteil des österreichischen Verfassungsgerichtshofes (VfGH) zur Samenspende für lesbische Paare zwingt den Gesetzgeber das Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) zu ändern. Darauf haben Befürworter der In-Vitro-Fertilisation für alle, der Eizellspende, der Leihmutterschaft und der Präimplantationsdiagnostik nur gewartet. Gelingt dem Justizminister bis Ende des Jahres keine Umsetzung des Urteils, gilt das FMedG ohne den vom Verfassungsgerichtshof aufgehobenen Bestimmungen weiter. Dann könnten alle Paare (hetero- oder homosexuell) IVF in Anspruch nehmen, unabhängig davon ob sie unfruchtbar sind oder nicht. Auch das Verbot der Leihmutterschaft wäre umgehbar, wenn die Leihmutter ihre eigene Eizelle zu Verfügung stellt.

Die Notwendigkeit, das Urteil des VfGH umzusetzen könnte nun dazu genützt werden, um auch andere Themen wie die Eizellspende und die Präimplantationsdiagnostik durchzusetzen. Umso wichtiger ist es, zu zeigen, dass der Mensch nicht zur Disposition steht! Gerade wenn wir wollen, dass eine Gesellschaft menschlich bleibt, müssen wir uns Grenzen setzen und Selektion (etwa von Embryonen, Behinderten oder Mädchen) verhindern.

Wir fordern daher das gänzliche Verbot der Fremdsamenspende in vivo (weil es immer dazu führt, dass das Kind seinen leiblichen Vater nicht als Vater hat) oder zumindest nur die restriktivste Zulassung der Fremdsamenspende in vivo auch für lesbische Paare (das verlangt der VfGH). Auch die Leihmutterschaft muss weiterhin verboten bleiben. Die IVF soll weiterhin nur für heterosexuelle Paare möglich sein. Die IVF soll weiterhin nur die letzte Alternative sein: das Erfordernis der Unfruchtbarkeit muss daher bleiben.

Bitte unterschreiben Sie die Petition, in der Justizminister Brandstetter aufgefordert wird, die hohen bioethischen Standards des FMedG, die Österreich auszeichnen, aufrecht zu erhalten.

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Bitte bewahren sie die hohen ethischen Standards des FMedG

Sehr geehrter Herr Justizminister Dr.  Brandstetter!
 
Ich bitte Sie im Zuge der Neuregelung des Fortpflanzungsmedizingesetzes den hohen ethischen Schutz, für den sich Österreich auszeichnet, aufrechtzuerhalten.
Die Intention des Gesetzgebers muss es sein, dass Kinder möglichst bei ihren beiden leiblichen Eltern aufwachsen. Fremdsamenspende führt immer zu einer gespaltenen Elternschaft und sollte daher grundsätzlich überdacht werden. Zumindest aber sollte die Fremdsamenspende nur so restriktiv wie möglich zugelassen werden und auch weiterhin im In-Vitro-Verfahren verboten bleiben, um vor allem das Problem der überzähligen Embryonen zu vermeiden.

Bei der Adaptierung des Fortpflanzungsmedizingesetzes sollte zudem unbedingt darauf geachtet werden, dass weiterhin die Leihmutterschaft, die Eizellspende und die Präimplantationsdiagnostik verboten bleiben. Leihmutterschaft und Eizellspende führt dazu, dass ein Kind entweder seiner Mutter entrissen wird oder gleich mehrere Frauen als Mutter akzeptieren muss, sie bergen erhöhte gesundheitliche Risken für die Beteiligten und fördern die Ausbeutung von Frauen. Die Präimplantationsdiagnostik ist derzeit nie Therapie, sondern immer nur Selektion von Embryonen. Der Mensch aber darf nicht zur Disposition, sondern muss von Anfang an im Mittelpunkt des medizinischen Heilauftrages stehen.  

Statt die ethischen Standards der österreichischen Regelung weiter aufzuweichen, sollte die Überarbeitung des Fortpflanzungsmedizingesetzes viel mehr dazu genutzt werden, das Wohl aller Betroffenen zu stärken. Dazu braucht es strengere Maßnahmen zur Sicherung der Qualität wie dem Ausbau des IVF-Registers und des Single-Embryo-Transfers, intensivere Ursachenforschung zur steigenden Unfruchtbarkeit und bessere Kontrollmechanismen der bisherigen Regelungen. 

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