Nein zur Selektion von Kindern mit Behinderung!

Petition an: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

 

Nein zur Selektion von Kindern mit Behinderung!

020.000
  15.030
 
15.030 Personen haben bereits unterzeichnet. Helfen Sie bitte mit, 20.000 Unterschriften zu erreichen.

Nein zur Selektion von Kindern mit Behinderung!

Im September 2019 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Krankenkassen und Klinken entschieden, dass der sogenannte Praena-Test ab Herbst 2020 Kassenleistung werden soll. Bereits jetzt gibt es diverse vorgeburtliche Untersuchungen wie Fruchtwasseruntersuchung, Plazenta-Punktion, Nabelschnurpunktion und vieles mehr. All diese Tests sind nicht nur ein riskanter Eingriff in die Schwangerschaft, sondern dienen auch (oder vor allem) der vorgeburtlichen Feststellung möglicher Behinderungen beim Kind.

Beim neuen Praena-Test handelt es sich um eine Untersuchung des mütterlichen Blutes. Das mütterliche Blut beinhaltet kindliches Erbgut, welches für die Feststellung möglicher Fehlbildungen verwendet wird. Da es sich beim Praena-Test um eine Untersuchung handelt, die keinen Eingriff in die Gebärmutter benötigt, wird er als vermeintlich „ungefährlich“ für das ungeborene Kind beworben (siehe die Homepage der durchführenden Firma lifecodexx.com). Ein positives Testergebnis würde aber mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Abtreibung führen – von „ungefährlich“ für das ungeborene Kind kann also nicht die Rede sein.

Denn Aufgabe des Praena-Testes ist es, gezielt nach den fetalen Trisomien 13, 18 und 21 zu fahnden. Dies ermöglicht noch leichter die vorgeburtliche Selektion von Kindern mit einer Behinderung und wird für tausende vorgeburtliche Kinder das Todesurteil sein.

Wenn Frauen beim Verdacht auf eine mögliche Behinderung ihres Kindes sofort zum Bluttest geraten wird, sind sie in dieser ohnehin belastenden Phase einem enormen psychischen Druck ausgesetzt. Es erscheint dann erst recht logisch und richtig, den Praena-Test wahrzunehmen, wenn er von der Krankenkasse übernommen wird. In Deutschland werden bereits jetzt 9 von 10 Kindern mit der Diagnose Trisomie 21 abgetrieben. Eine Diskriminierung von Kindern mit (möglicher) Behinderung ist also jetzt schon zu erkennen. Die Einordung in lebenswertes und nicht-lebenswertes Leben darf nicht auch noch von der Krankenkasse finanziert werden!

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, welches Interesse die deutschen Krankenkassen daran haben, solch teure Bluttests in ihren Leistungskatalog aufzunehmen? Überlegen Sie einmal, was für eine Krankenkasse mehr kostet: Ein nicht gesundes Kind, für das Krankenhausaufenthalte, Therapien, Sanitärausrüstung bezahlt werden müssen, oder ein einziger Bluttest, mit dem sich eine „andere Möglichkeit“ ergibt…

Der Beschluss des G-BA wird wirksam, sobald das Bundesgesundheitsministerium ihn geprüft und nicht beanstandet hat.

Wir fordern Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und alle entscheidungstragenden Politiker in unserem Land auf, sich gegen den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zu stellen, und diesen zu beanstanden, damit alle Kinder - auch die ungeborenen Kinder - den Schutz bekommen, der ihnen zusteht. Einfach nur aus dem Grund, weil sie Menschen sind, so wie wir!


Weitere Informationen:

Infoseite der Fa. PraenaTest:
https://lifecodexx.com/fuer-schwangere/praenatest/

Lebenshilfe: Vorgeburtliche Blutests diskriminieren Menschen mit Behinderung:
https://www.lebenshilfe.de/presse/pressemeldung/lebenshilfe-vorgeburtliche-bluttests-diskriminieren-menschen-mit-behinderung/

Krankenkassen zahlen Praena-Test unter Bedingugen:
https://www.tagesspiegel.de/wissen/bluttests-auf-trisomie-krankenkassen-zahlen-praena-test-unter-bedingungen/25032780.html

+ E-Mail/Mitteilung an:

Unterzeichnen Sie jetzt die Petition

 
Please enter your first name
Please enter your last name
Please enter your email
Please enter your country
PLZ
Bitte wählen Sie eine Option:
Wir verarbeiten Ihre Daten gemäß unseren Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen.Indem Sie unterzeichnen akzeptieren Sie die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzrichtlinie von CitizenGO und stimmen zu, gelegentlich E-Mails zu unseren Kampagnen zu erhalten. Sie können sich jederzeit aus unserem Verteiler austragen.

Nein zur Selektion von Kindern mit Behinderung!

Sehr geehrter Herr Bundesgesundheitsminister Spahn,

wir wenden uns mit dieser Petition an Sie, da Sie zum letzten Schutz der ungeborenen Kinder mit (möglicher) Behinderung geworden sind.

Vergangenen September hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Kassen und Klinken entschieden, dass der sogenannte Praena-Test ab Herbst 2020 Kassenleistung werden soll. Aufgabe des Praena-Testes ist es, gezielt nach den fetalen Trisomien 13, 18 und 21 zu fahnden. Dies ermöglicht noch leichter die vorgeburtliche Selektion von Kindern mit einer Behinderung und wird für tausende vorgeburtliche Kinder das Todesurteil sein.

Wenn Frauen beim Verdacht auf eine mögliche Behinderung ihres Kindes sofort zum Bluttest geraten wird, sind sie in dieser ohnehin belastenden Phase einem enormen psychischen Druck ausgesetzt. Es erscheint dann erst recht logisch und richtig, den Praena-Test wahrzunehmen, wenn er von der Krankenkasse übernommen wird.

In Deutschland werden bereits jetzt 9 von 10 Kindern mit der Diagnose Trisomie 21 abgetrieben. Eine Diskriminierung von Kindern mit (möglicher) Behinderung ist also jetzt schon zu erkennen. Die Einordung in lebenswertes und nicht-lebenswertes Leben darf nicht auch noch von der Krankenkasse finanziert werden!

Herr Spahn, wir bitten Sie nun, den Beschluss des G-BA nicht zu akzeptieren, und diesen zu beanstanden, um seine Umsetzung zu stoppen. Stellen Sie sich gegen die Entwicklung zur Etablierung einer neuen Form von Eugenik, und setzen Sie ein Zeichen für das Leben und gegen die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung, damit alle Kinder – auch die ungeborenen Kinder – den Schutz bekommen, der ihnen zusteht. Denn das Grundrecht auf Leben gilt auch für Menschen mit Behinderung!

[Ihr Name]

Nein zur Selektion von Kindern mit Behinderung!

Unterzeichnen Sie jetzt die Petition

020.000
  15.030
 
15.030 Personen haben bereits unterzeichnet. Helfen Sie bitte mit, 20.000 Unterschriften zu erreichen.