Gentest zur Selektion behinderter Kinder darf keine Kassenleistung werden!

Petition an: Bundesgesundheitsminister Gröhe

 

Gentest zur Selektion behinderter Kinder darf keine Kassenleistung werden!

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Gentest zur Selektion behinderter Kinder darf keine Kassenleistung werden!

Neues zur Petition (20. März 2017): Leider hat sich an der Tatsache, dass ein Großteil der Kinder mit der Diagnose "Trisomie 21 / Down Syndrom) weiterhin im Mutteleib getötet werden. Es gibt aber auch Gegenbeispiele, wie ein jetzt veröffentlichter Bericht von Stern-TV zeigt. Dieser Bericht erzählt die Geschichte einer Familie, die sich bewusst FÜR ihr behindertes Kind entschieden hat!


Jedes Jahr werden in Deutschland tausende Kinder wegen der Diagnose eines genetischen Defektes, wie beispielsweise „Trisomie 21/Down Syndrom“ abgetrieben. Möglich ist dies aufgrund von selektiven Untersuchungen, wie der sogenannten Fruchtwasseruntersuchung. Jetzt soll ein neuartiger Bluttest zum Aufspüren behinderter Kinder sogar Kassenleistung werden.

Viele Schwangere schreckten bislang noch vor dem riskanten Eingriff der Fruchtwasseruntersuchung zurück, bei der durch einen Stich in die Gebärmutter Fruchtwasser entnommen und analysiert wird. Abgesehen davon, dass es bei dieser Pränataldiagnostik häufig zu fatalen Fehldiagnosen kommt, aufgrund derer völlig gesunde Kinder abgetrieben werden, bestehen massive Anwendungsrisiken. Diese reichen von Verletzungen der Gebärmutter oder des Mutterkuchens über oft bleibende und irreparable Verletzungen beim Kind (Behinderungen) bis hin zu Fehlgeburten und Antikörperbildung gegen das Blut der Mutter. Eines von 100 – 200 Kindern stirbt bei der Untersuchung.

Für den neuartige Bluttest hingegen ist kein Stich in die Gebärmutter erforderlich. Es genügt eine Blutabnahme bei der Mutter. Trotzdem ist der Test für ungeborene Kinder nicht weniger lebensgefährlich als die Fruchtwasseruntersuchung. Bei einem positiven Befund folgt in der Regel immer die Abtreibung. Der Aachener Gynäkologe Dr. Axel Gerick sagt: „Bei mir haben bisher alle die Schwangerschaft dann abgebrochen. Die Risiken sind gesellschaftlicher Struktur, dass man immer näher ans Designer-Baby herankommt. Dass man alles rausfiltert, was nicht schön ist. Natürlich denke ich manchmal: Wo führt das hin?“

Die Erfahrung zeigt, daß Schwangere, die von einer Trisomie 21 erfahren, in 90 Prozent der Fälle abtreiben. Wenn der Bluttest zur Regelleistung der Krankenkassen wird, öffnet das Tür und Tor für vorgeburtliche Selektion und „Designer-Babys“. Der Test ist eine Art Rasterfahndung nach Babys mit Down-Syndrom, die es somit künftig womöglich in der Gesellschaft bald schon nicht mehr geben wird. Zudem ist der Test schon sehr früh, das heißt ab der 9. Woche möglich; zu einem Zeitpunkt also, zu dem viele schwangere Mütter noch gar keine richtige Bindung zu ihrem Kind aufbauen konnten und somit oft leichtfertig eine Abtreibung vornehmen lassen.

Es ist unerträglich, dass in unserer Gesellschaft zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben unterschieden wird! Die Würde jedes menschlichen Lebens, egal ob behindert oder nicht, ist unantastbar. So sagt es auch das Grundgesetz in Art. 1 GG.

Mit anbeistehender Petition wenden wir uns deshalb an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, mit der dringenden Bitte, dieser staatlichen Verpflichtung zum Schutz der Würde des Menschen nachzukommen und alles in seiner Macht stehende zu tun, um zu verhindern, dass der neuartige Bluttest zur Regelleistung von Krankenkassen wird. Bitte unterstützen auch Sie dieses wichtige Anliegen, indem Sie die Petition unterzeichnen und teilen. Vielen Dank im Namen der Ungeborenen!


Weitere Informationen:
http://www.stern.de/tv/bluttest-fuer-schwangere--sollte-ein-bluttest-auf-gendefekte-kassenleistung-werden--6875142.html

+ E-Mail/Mitteilung an:

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Gentest zur Selektion behinderter Kinder darf keine Kassenleistung werden!

Sehr geehrter Herr Bundesgesundheitsminister Gröhe,

wir wenden uns mit dieser Petition an Sie, da zu befürchten ist, dass ein neuartiger Bluttest für Schwangere bald zur Regelleistung deutscher Krankenkassen wird. Dieser Bluttest soll es ermöglichen, bestimmte genetischen Defekte, wie beispielsweise „Trisomie 21/Down Syndrom“ bei ungeborenen Kindern festzustellen. Schon jetzt werden fast alle Ungeborenen mit dieser Diagnose abgetrieben. Wenn der neue Bluttest zur Regelleistung wird, könnte unsere Gesellschaft bald schon um viele einzigartige Menschen ärmer sein.

Viele Schwangere schreckten bislang noch vor dem riskanten Eingriff der Fruchtwasseruntersuchung zurück, bei der durch einen Stich in die Gebärmutter Fruchtwasser entnommen und analysiert wird. Abgesehen davon, dass es bei dieser Pränataldiagnostik häufig zu fatalen Fehldiagnosen kommt, aufgrund derer völlig gesunde Kinder abgetrieben werden, bestehen massive Anwendungsrisiken. Diese reichen von Verletzungen der Gebärmutter oder des Mutterkuchens über oft bleibende und irreparable Verletzungen beim Kind (Behinderungen) bis hin zu Fehlgeburten und Antikörperbildung gegen das Blut der Mutter. Eines von 100 – 200 Kindern stirbt bei der Untersuchung.

Für den neuartige Bluttest hingegen ist kein Stich in die Gebärmutter erforderlich. Es genügt eine Blutabnahme bei der Mutter. Trotzdem ist der Test für ungeborene Kinder nicht weniger lebensgefährlich als die Fruchtwasseruntersuchung. Bei einem positiven Befund folgt in der Regel immer die Abtreibung. Der Aachener Gynäkologe Dr. Axel Gerick sagt: „Bei mir haben bisher alle die Schwangerschaft dann abgebrochen. Die Risiken sind gesellschaftlicher Struktur, dass man immer näher ans Designer-Baby herankommt. Dass man alles rausfiltert, was nicht schön ist. Natürlich denke ich manchmal: Wo führt das hin?“

Die Erfahrung zeigt, daß Schwangere, die von einer Trisomie 21 erfahren, in 90 Prozent der Fälle abtreiben. Wenn der Bluttest zur Regelleistung der Krankenkassen wird, öffnet das Tür und Tor für vorgeburtliche Selektion und „Designer-Babys“. Der Test ist eine Art Rasterfahndung nach Babys mit Down-Syndrom, die es somit künftig womöglich in der Gesellschaft bald schon nicht mehr geben wird. Zudem ist der Test schon sehr früh, das heißt ab der 9. Woche möglich; zu einem Zeitpunkt also, zu dem viele schwangere Mütter noch gar keine richtige Bindung zu ihrem Kind aufbauen konnten und somit oft leichtfertig eine Abtreibung vornehmen lassen.

Herr Gröhe, es ist unerträglich, wenn in unserer Gesellschaft zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben unterschieden wird. Die Würde jedes menschlichen Lebens, egal ob behindert oder nicht, ist unantastbar. So sagt es auch das Grundgesetz in Art. 1 GG. Wir bitten Sie inständig, kommen Sie ihrer Verpflichtung als staatlicher Gewalt nach und schützen Sie diese unantastbare Würde des Menschen, wie es Ihnen das Grundgesetz gebietet. Bitte tun Sie alles in Ihrer Macht stehende, damit der neuartige Bluttest zum Aufspüren behinderter Menschen nicht zur Regelleistung der Krankenkassen wird!

Vielen Dank im Namen der Ungeborenen!

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

Gentest zur Selektion behinderter Kinder darf keine Kassenleistung werden!

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15.120 Personen haben bereits unterzeichnet. Helfen Sie bitte mit, 20.000 Unterschriften zu erreichen.