Stoppt die „Regenbogen-Binde“

Petition an: Den Geschäftsführer des VfL Wolfsburg Jörg Schmadtke

 

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Stoppt die „Regenbogen-Binde“

Vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den FC Schalke 04 gaben die Verantwortlichen des VfL Wolfsburg bekannt, dass in dieser Saison die Kapitäne aller VfL-Teams, von der Bundesliga-Mannschaft bis zur U10, mit einer Kapitänsbinde in Regenbogenfarben anstelle der üblichen weißen Kapitänsbinde spielen sollen.

Begründet wurde die „Regenbogen-Binde“ damit, dass der Verein mit dieser „ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Homophobie“ setzen wolle.

VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke erklärte gegenüber Pressevertretern: „Wir stehen als Verein für eine tolerante Gesellschaft. Daher wollen wir uns nicht nur punktuell gegen Diskriminierung positionieren, sondern über die gesamte Saison und in allen unseren Teams ein deutliches Zeichen setzen und so zeigen, dass wir für Vielfalt stehen.“

Sein Mannschaftskapitän Josip Guilavogui, der im Spiel des VfL Wolfsburg gegen Schalke04 die „Regenbogen-Binde“ trug, verkündete ergänzend: „Es ist egal, welche Hautfarbe oder welches Geschlecht du hast, wen du liebst, ob du ein körperliches Handicap hast oder welchen Glauben du hast - Fußball ist für alle da. Dafür steht der Regenbogen, und wir als Team stehen hinter dieser Botschaft.“

Wie wenig durchdacht die sicherlich gut gemeinte Aktion „Regenbogen-Binde“ ist, zeigte sich bereits unmittelbar nach ihrer Vorstellung. Josip Brekalo, Spieler in der Bundesligamannschaft des VfL Wolfsburg, erklärte, dass er „nicht vollständig hinter dieser Aktion stehen kann, denn es widerspricht meiner christlichen Überzeugung. Ein spezielles Symbol für die Einstellung anderer Leute muss und möchte ich nicht tragen.“

Josip Brekalos Standpunkt findet sowohl Unterstützung, als auch massiven Widerspruch - wobei in beiden Lagern - wie so oft in gesellschaftlichen Diskussionen - eine Neigung dazu, ausfällig zu werden, erkennbar ist.

Es zeigt sich also deutlich, dass die Vereinsführung das erklärte Anliegen, ein Zeichen für „eine tolerante Gesellschaft“ zu setzen, deutlich verfehlt hat. Anstatt Vielfalt der Meinung zuzulassen erfolgt durch die „Regenbogen-Binde“ eine Spaltung und nachfolgend eine Brandmarkung und Ausgrenzung aller, die der Aktion kritisch gegenüber stehen.

Die Petition bittet die Verantwortlichen des VfL Wolfsburg darum, die Aktion „Regenbogen-Binde“ umgehend zu stoppen, um weiterer aus der Aktion folgender Spaltung und Intoleranz vorzubeugen und die Polarisierungs-Spirale zu durchbrechen, bevor diese eine weitere Dynamik entwickeln kann.

Fussball sollte, wie Mannschaftskapitän Guilavogui so treffend erklärt hat, für alle da sein. Die Regenbogen-Binde steht dem entgegen, daher muss sie unverzüglich gestoppt werden!


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Stoppt die „Regenbogen-Binde“

Sehr geehrter Herr Schmadtke,

Am Beginn der neuen Bundesligasaison haben Sie der Öffentlichkeit die von der Vereinsführung des VfL Wolfsburg beschlossene Aktion „Regenbogen-Binde“ vorgestellt und mitgeteilt, dass während der gesamten Saison die Kapitäne aller VfL-Mannschaften mit dieser „Regenbogen-Binde“ anstatt der üblichen weißen Armbinde auflaufen werden.

Gegenüber den Medien erklärten Sie dazu: „Wir stehen als Verein für eine tolerante Gesellschaft. Daher wollen wir uns nicht nur punktuell gegen Diskriminierung positionieren, sondern über die gesamte Saison und in allen unseren Teams ein deutliches Zeichen setzen und so zeigen, dass wir für Vielfalt stehen.“

Ihr Mannschaftskapitän Josip Guilavogui, der im Spiel des VfL Wolfsburg gegen Schalke04 die „Regenbogen-Binde“ trug, verkündete ergänzend: „Es ist egal, welche Hautfarbe oder welches Geschlecht du hast, wen du liebst, ob du ein körperliches Handicap hast oder welchen Glauben du hast - Fußball ist für alle da. Dafür steht der Regenbogen, und wir als Team stehen hinter dieser Botschaft.

Sehr schnell zeigte sich, dass die gesamte Aktion „Regenbogen-Binde“ schlecht durchdacht ist und genau das Gegenteil dessen, was beabsichtigt war, bewirkt: statt Toleranz bewirkt sie Ausgrenzung und Intoleranz gegenüber jenen, welche die Aktion aus guten Gründen nicht vollständig gutheißen können.

Dies betrifft nicht nur ihren Spieler Josip Brekalos, der öffentlich erklärte und begründete, warum er die Aktion nicht gutheißen kann, sondern auch alle Fans und Außenstehenden, welche die „Regenbogen-Binde“ für ein ungeeignetes Signal halten. Sie werden mit intoleranten Äußerungen bedacht, gebrandmarkt und ausgegrenzt.

Um weiteren Schaden zu verhindern und eine weitere Spaltung innerhalb der Aktiven und Unterstützer Ihres Vereins - wie auch in der gesamten Gesellschaft - zu vermeiden, bitten wir Sie, die Aktion „Regenbogen-Binde“ umgehend zu stoppen und die Kapitäne Ihrer Mannschaften wieder mit der üblichen weißen Armbinde spielen zu lassen.

 

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

Stoppt die „Regenbogen-Binde“

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