Unterstützen Sie Familie Wunderlich in ihrem Kampf um ihre Erziehungsfreiheit!

JA zur Erziehungsfreiheit der Familie Wunderlich!

 

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Unterstützen Sie Familie Wunderlich in ihrem Kampf um ihre Erziehungsfreiheit!

Aktualisierung 18. April 2019: Am 9. April 2019 hat Familie Wunderlich den EGMR ersucht, ihren Fall an die Große Kammer des Europäischen Gerichthofs für Menschenrechte, die höchste mögliche Instanz, zu überweisen. Die Entscheidung der Großen Kammer des EGMR könnte Auswirkungen auf Homeschooling (Hausunterricht) in ganz Europa haben.

Lesen Sie dazu auch einen aktuellen von ADF veröffentlichen Bericht, den Sie hier finden.

 

 


Aktualisierung 11. März 2019: ADF hat Familie Wunderlich besucht und uns dieses Video, das Familie Wunderlich und ihre Beweggründe für den Hausunterricht vorstellt, zur Verfügung gestellt:
https://youtu.be/-ORzoH_BNV8


Was würden Sie tun, wenn Ihnen Ihre Kinder abgenommen werden, weil die Regierung die Art und Weise missbilligt, für die Sie sich bezüglich der Erziehung Ihrer Kinder entschieden haben, missbilligt? Im Jahr 2013 wurden Petra und Dirk Wunderlich eines Morgens aufgeschreckt, weil Polizisten und Jugendamtsmitarbeiter gekommen waren, um ihnen ihre vier Kinder abzunehmen.

Warum geschah dies? Dirk und Petra Wunderlich hatten entschieden, ihre Kinder selbst zu unterrichten. Unglücklicherweise ist es in ihrer Heimat Deutschland verboten, Kinder zuhause zu unterrichten. Die deutsche Rechtslage ist in dieser Hinsicht aussergewöhnlich, denn fast alle europäischen Staaten erlauben es Eltern, ihre traditionelle Rolle in der Erziehung ihrer Kinder einschließlich dem Recht auf Hausunterricht wahrzunehmen.

Das einzige “Verbrechen”, das Dirk und Petra Wunderlich begangen lag darin, dass sie ihre Kinder selbst unterrichtet haben. Deshalb wurden die Kinder vom Staat aus der Familie genommen.

Das Verbot des Hausunterrichtes in Deutschland geht auf Gesetze aus dem Jahr 1919 zurück und repräsentiert die Überreste einer Nation, die sich zurückzog und einen nationalistischen Krieg angezettelt hatte. Seitdem hat Deutschland mehrere internationale Menschenrechtsabkommen unterzeichnet und stellt sich heute als eine angebliche Bastion pluralistischer Toleranz in Europa dar. Aber es erlaubt Eltern immer noch nicht, Kinder zuhause zu unterrichten.

Familie Wunderlich brachte ihren Fall vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und die Eltern trachtete danach, ihre elterlichen Rechte bestätigt zu bekommen. Aber leider hat der fünfte Senat dieses Gerichtes geurteilt, dass die sich aus Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention ergebenden Rechte der Familie auf Privat- und Familienleben nicht verletzt wurden.

Robert Clarke, Direktor der europäischen Rechtsabteilung von ADF International und Rechtsberater der Familie kommentierte diese Gerichtsentscheidung wie folgt: „…missachtet die Rechte der Eltern in ganz Europa, ihre Kinder ohne unverhältnismäßige Einmischung des Staates zu erziehen. Petra und Dirk Wunderlich wollten ihre Kinder einfach nach ihren Überzeugungen erziehen und entschieden, dass ihre häusliche Umgebung der beste Ort dafür wäre. Kinder verdienen diese liebevolle Fürsorge seitens ihrer Eltern“.

Trotz des negativen Urteils stellte das Gericht fest, dass die Kindesabnahme durch die deutschen Behörden im Fall Wunderlich rückwirkend gesehen ‚überzogen‘ war. Der Familie bleibt nun noch als letzte Möglichkeit, ihren Fall in letzter Instanz vor die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zu bringen.

Verletzung des Rechtes auf Familienleben

Es ist ein sehr entmutigender Tag für unsere Familie und die vielen davon betroffenen Familien in Deutschland. Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten ist dies für uns und unsere Kinder äußerst frustrierend. Es ist bestürzend, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Ungerechtigkeiten, die wir durch die deutschen Behörden erlitten haben, nicht anerkannt hat“, sagte der Vater der Kinder, Dirk Wunderlich, nach der Entscheidung des fünften Senats des EGHMR.

Ungeachtet des Ergebnisses dieses Falls auf europäischer Ebene ist es wichtig, dass wir der deutschen Regierung und den Medien zeigen, dass wir uns darin einig sind, nicht zuzustimmen wenn das Grundrecht der Eltern auf die Wahl der Art der Bildung in der Erziehung ihrer Kinder eingeschränkt wird.

Nur wenige Tage nach dem Urteil des EGHMR erhielt Familie Wunderlich einen Brief von einem deutschen Gericht, das einen erneuten Entzug der Kinder ankündigte. Wir sollten diese Familie nicht alleine lassen, sondern uns für sie einsetzen und an ihrer Seite stehen.

Ihr Fall hat bereits eine Debatte darüber in Gang gebracht, ob die deutsche Schulpflicht eine überkommene und nicht mehr zeitgemäße Regelung ist und dringend überprüft werden muss. Daher ist es nicht erstaunlich, dass die Behörden entschieden haben, erneut gegen die Familie vorzugehen.

Bitte unterstützen und unterzeichnen Sie die beistehende Petition zur Unterstützung der Kinder der Familie Wunderlich, die selbst weiterhin zuhause unterrichtet werden möchten. Wir fordern die deutsche Bundesregierung auf, das deutsche Recht zu ändern, damit Eltern ihre Kinder erziehen und ihre Erziehung steuern können. Die Bundesregierung sollte auch Vorkehrungen gegen übermäßige Eingriffe staatlicher Institutionen in das Familienleben treffen.


Weitere Informationen:
https://www.dw.com/de/homeschooling-und-freilernen-eltern-gegen-schulpflicht/a-47001898
https://www.op-online.de/hessen/recht-heimunterricht-klage-familie-8111115.html
https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Familie-Wunderlich-kaempft-vor-Menschengerichtshof-gegen-Schulpflicht-320374620
https://www.fr.de/wissen/merkwuerdige-schulpflicht-11415635.html
https://www.welt.de/politik/deutschland/article186881212/Schulverweigerer-Gericht-weist-Klage-von-Familie-zurueck.html

+ E-Mail/Mitteilung an:

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Erziehungsfreiheit für Familie Wunderlich!

Wir, die Unterzeichner dieser Petition, fordern die deutsche Bundesregierung und die deutschen Medien auf, das Recht der Familie Wunderlich auf ein privates Familienleben und die Freiheit der Erziehung zu achten und zu schützen.

Im Jahr 2013 wurden die vier Kinder der Familie Wunderlich auf brutale Weise von ihren liebenden Eltern getrennt. Mehr als 30 Jugendamtsmitarbeiter und Polizisten verschafften sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung der Familie und nahmen die Kinder in staatliche Obhut. Sie wurden strengen Prüfungen unterzogen bevor es ihnen nach drei Wochen erlaubt wurde, nach Hause zurückzukehren. Dieser staatliche Übergriff erfolgte, nach dem die Eltern entschieden hatten, die Kinder zuhause zu unterrichten und sie entsprechend Ihren Überzeugungen zu erziehen.

Da “Homeschooling”, also der private, häusliche Unterricht, in Deutschland verboten ist, ist die Bundesrepublik Beklagte in mehreren Menschenrechtsprozessen vor internationalen Gerichten, in denen es um die Entscheidungsfreiheit der Eltern und das Recht auf Hausunterricht geht. Wenn Eltern in Deutschland sich entschließen, die Erziehung ihrer Kinder in die eigenen Hände zu nehmen, riskieren, sie, dass ihnen die Kinder abgenommen werden. Genau dies geschah auch Petra und Dirk Wunderlich, die sich darauf entschlossen haben, vor nationalen und internationalen Gerichten ihr Recht einzuklagen.

Im Januar 2019 fanden die Verfahren der Familie Wunderlich ein abruptes Ende. Die fünfte Kammer des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGHMR) urteilte, dass ihr Grundrecht auf Privat- und Familienleben nicht verletzt wurde, als die Behörden 2013 ihre Wohnung stürmten. Trotz dieses Urteils beabsichtigt die Familie Berufung gegen diese Entscheidung einzulegen und ihren vor die große Kammer des EGHMR zu bringen. Dort würde ihr Fall unter Umständen Auswirkungen für Homeschooler in ganz Europa haben.

Jetzt wurde Petra und Dirk Wunderlich zum zweiten Mal angedroht, ihnen das Sorgerecht für ihre Kinder zu entziehen. Dies geschah, obwohl sowohl deutsche, als auch internationale Gerichte anerkannt haben, dass das Wohlbefinden und der Kenntnisstand der Kinder durch den Hausunterricht nicht gelitten haben.

Daher fordern wir die deutsche Regierung und die Behörden auf, das Grundrecht der Eltern Wunderlich auf Privatleben zu achten, ihnen die Freiheit zugestehen, ihre eigenen Kinder zu unterrichten und die Jagd auf diese Familie und die Ungerechtigkeiten, die sie erdulden mussten, zu beenden.

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

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