Papst Franziskus, bitte besuchen Sie bald die Menschen im Irak!

Petition an: Papst Franziskus

 

Papst Franziskus, bitte besuchen Sie bald die Menschen im Irak!

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Papst Franziskus, bitte besuchen Sie bald die Menschen im Irak!

Der chaldäisch-katholische Patriarch Louis Sako hat seinen Appell an Papst Franziskus bekräftigt, in den Irak zu reisen. Ein solcher Besuch wäre, wie der Patriarch gegenüber Medien mitteilte, für die schwer traumatisierten letzten Christen im Land ein dringend notwendiges Zeichen der Ermutigung, damit sie ihre Heimat nicht verlassen.

„Es gehe um das Überleben der Christen in ihrer Urheimat, so Sako. Er spreche den vor dem IS geflohenen Christen aus Mosul und der Ninive-Ebene ständig Mut zu, dass sie bald wieder in ihre Städte und Dörfer zurückkehren können. ‚Mit diesem Funken Hoffnung versuche ich meine Gemeinde von der Auswanderung abzuhalten‘.“

Patriarch Louis Sako hat Papst Franziskus in den vergangenen drei Jahren immer wieder eingeladen, das krisengeschüttelte Land zu besuchen und damit sowohl für die christliche Bevölkerung, als auch das gesamte irakische Volk ein Zeichen zu setzen. Die erste Einladung hatte der Patriarch der chaldäisch-katholischen Kirche bereits im März 2013 ausgesprochen, über ein Jahr, bevor die Terroristen des IS große Teile des Landes, darunter den Großteil der weitgehend von Christen bewohnten Provinz Ninive, eroberten.

Derzeit harren immer noch zehntausende vertriebene Christen in Flüchtlingslagern in der nordirakischen Provinz Kurdistan aus und hoffen auf eine Rückkehr in ihre weiterhin vom IS besetzten Dörfer und Städte. Doch die Zahl jener, die sich auf den Weg Richtung Türkei machen, um über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen, wächst.

Nicht nur jene Christen, die vor dem IS fliehen mussten und seit über eineinhalb Jahren in den Lagern leben, verlieren die Hoffnung auf eine Zukunft in ihrer Heimat. Auch in Bagdad und Basra erleben die Christen Verfolgung und leben durch die ständigen Bombenanschläge in Angst und Unsicherheit. In der Provinz Kurdistan erfahren die dort ansässigen Christen derzeit in der Gegend von Nahla eine massive Bedrängnis durch Kurden, die ihnen ihr Land nehmen und sie daran hindern, gegen diese Landnahme friedlich zu protestieren.

Neben den Christen ist das Volk der Jesiden massiv von dem durch den IS verübten Genozid betroffen. Da die Jesiden weit weniger Hilfe und Unterstützung wie die Christen erfahren, leben tausende von ihnen weiterhin ohne Zukunftsperspektive in weitläufigen Zeltlagern.

Sollte sich Papst Franziskus entschließen, in den Irak zu reisen, so böte diese Reise eine Chance, den verfolgten und innerhalb des Landes vertriebenen Christen und Jesiden neuen Mut und neue Hoffnung zu geben und die internationale Politik dazu aufzurufen, endlich zu handeln und dazu beizutragen, das Land zu stabilisieren und aufzubauen.

Die Petition wendet sich an Papst Franziskus mit der Bitte, die von Patriarch Louis Sako ausgesprochene Einladung anzunehmen und baldmöglichst in den Irak zu reisen, um die Christen, die Jesiden und die gesamte Bevölkerung des Landes zu ermuntern, zu bleiben und – auf der Grundlage der unabdingbar erforderlichen internationalen Hilfe – das Land aufzubauen und sich für eine friedliche Zukunft einzusetzen.

Diese Petition wird als Sammelpetition geführt. Die Liste der Unterzeichnungen wird nach Abschluss der Petition an Papst Franziskus (falls möglich persönlich, oder über eine Nuntiatur) übergeben werden.


Weitere Informationen:
http://www.kathpress.at/goto/meldung/1368491/patriarch-sako-bittet-papst-um-besuch
http://de.radiovaticana.va/news/2016/04/20/irak_patriarch_sako_bittet_papst_um_besuch/1224226
http://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/Patriarch-Sako-laedt-Papst-Franziskus-in-den-Irak-ein;art312,157306

http://www.onetz.de/weiden-in-der-oberpfalz/politik/christen-im-nahen-osten-fuerchten-um-ihr-leben-verzweifelte-gebete-gegen-den-terror-d1107332.html

+ E-Mail/Mitteilung an:

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Papst Franziskus, bitte besuchen Sie bald die Menschen im Irak!

Eure Heiligkeit Papst Franziskus,

zusammen mit den anderen Unterzeichnern dieses Aufrufs wende ich mich an Sie mit der Bitte, die Einladung des chaldäisch katholischen Patriarchen Louis Sako anzunehmen und baldmöglichst in den Irak zu reisen.

Die verfolgten und vertriebenen Christen, wie auch die verfolgten und vertriebenen Jesiden und alle friedliebenden Menschen im Irak warten auf ein solches Zeichen der Ermutigung. Sie benötigen dringend den Trost und die Hoffnung, die Sie ihnen zusprechen können.

Sie sind angewiesen auf den mit Ihrer moralischen Autorität vorgetragenen Appell an die Staatsführer und die Bevölkerung vor allem der westlichen Staaten. Sie sind angewiesen darauf, dass die Weltgemeinschaft mit eindringlichen Worten aufgerüttelt wird. Mit Worten, die so aufrüttelnd sind, dass sie zu wirklichen Anstrengungen für eine friedliche Zukunft des Irak führen.
Wenn überhaupt, dann haben nur Sie, Eure Heiligkeit Papst Franziskus, jene moralische Autorität, die erforderlich ist, um die politisch Verantwortlichen im Irak zu überzeugen, dass dieses Land, das einst „die Wiege der Zivilisation" gewesen ist, nur dann eine Zukunft haben kann, wenn seine Bewohner als gleichberechtigte Bürger zusammenleben. Dass es nur dann eine Zukunft haben kann, wenn die Unterdrückung von Minderheiten – auf welche Weise auch immer – ein Ende findet.

Der Irak ist ein reiches Land, reich an Bodenschätzen, fruchtbarem Ackerland und einem einzigartigen kulturellen Erbe. Der Irak ist aber auch reich an wunderbaren Menschen verschiedener Herkunft, die nach einer gemeinsamen Zukunft suchen. Nach einer Zukunft, die sie derzeit nicht sehen können, weil all das durch Terror und Krieg hervorgerufene Leid den Blick auf die Zukunft verdunkelt.

Bitte, Eure Heiligkeit Papst Franziskus, besuchen Sie die Menschen im Irak und geben Sie ihnen die Hoffnung und die Zuversicht zurück. Stärken Sie sie im Vertrauen darauf, dass eine friedliche Zukunft möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

Papst Franziskus, bitte besuchen Sie bald die Menschen im Irak!

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