Verfolgte Minderheiten in deutschen Aufnahmeeinrichtungen endlich schützen!

Petition an: Flüchtlingskoordinator der Deutschen Bundesregierung Kanzleramtsminister Peter Altmaier

 

Verfolgte Minderheiten in deutschen Aufnahmeeinrichtungen endlich schützen!

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Verfolgte Minderheiten in deutschen Aufnahmeeinrichtungen endlich schützen!

Einigkeit und Recht und Freiheit...“ mit diesen Worten beginnt die deutsche Nationalhymne. Flüchtlinge, die in ihren Heimatländern aufgrund ihres Glaubens verfolgt, inhaftiert, bedroht, beraubt, vergewaltigt und vertrieben wurden, suchen nach „Recht und Freiheit“. Sie suchen vor allem nach der Freiheit von Verfolgung. Einer Verfolgung, die in vielen muslimisch geprägten Staaten auf der Grundlage der Scharia, dem islamischen Rechtssystem, erfolgt. Ganz besonders von dieser Verfolgung betroffen sind Konvertiten - Menschen, die zu einem anderen Glauben übergetreten sind.

In Deutschland erleben viele der um ihres Glaubens willen Verfolgten dann immer wieder, dass sie auch hier nicht sicher sind. Denn täglich gelangen schlimme Vorfälle an die Öffentlichkeit. Berichte darüber, dass muslimische Flüchtlinge Mitflüchtlinge wegen ihres christlichen oder jesidischen Glaubens bedrängen, bedrohen, schikanieren und immer wieder auch tätlich angreifen. Und wieder sind ganz besonders häufig Flüchtlinge betroffen, die vom Islam zum Christentum konvertierten.

Eine Vielzahl an Fällen ist bekannt und dokumentiert. Aber von staatlicher Seite erfolgt keine Reaktion. Und auch namhafte Vertreter der Kirchen in Deutschland haben nicht den Mut, für diese Menschen entschieden einzutreten. Das Leid der Betroffenen wird hingenommen und dadurch bewusst verlängert. Die Begründung dafür lautet, dass die Flüchtlinge lernen müssten, friedlich, tolerant und respektvoll miteinander umzugehen – denn dies sei schließlich die Grundlage unserer Gesellschaft. Viele Menschen fragen sich mittlerweile: Warum ist der Staat, warum sind die Kirchen derart tolerant zu den Intoleranten, dass sie die Augen vor dem Leid jener, die weder in ihrer Heimat, noch hier in Deutschland toleriert werden, verschließen?

Am 9. Mai 2016 sind die Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen Open Doors, Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD), Aktion für verfolgte Christen und Notleidende (AVC) und Kirche in Not dem Schweigen und Wegsehen gemeinsam entgegengetreten. Sie haben eine Pressekonferenz im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin abgehalten, bei der sie die andauernde Verfolgung, der Menschen aufgrund ihres Glaubens in deutschen Aufnahmeeinrichtungen ausgesetzt sind, klar und deutlich benannten. Dabei kamen neben Fachleuten auch betroffene christliche Flüchtlinge selbst zu Wort.

Um die Situation für die Betroffenen grundlegend zu verändern, forderten die genannten Organisationen die deutschen Politiker und Behörden auf, folgende Maßnahmen rasch umzusetzen:

  • Erfassung der Religionszugehörigkeit von Flüchtlingen.
  • Ausgleich des Verhältnisses zwischen Muslimen und Angehörigen religiöser Minderheiten in Flüchtlingsunterkünften.
  • Getrennte Unterbringung von Christen sowie von anderen religiösen Minderheiten, die bereits Opfer von Verfolgung und Diskriminierung geworden sind (gegebenenfalls auch dezentrale Unterbringung).
  • Erhöhung des nicht-muslimischen Anteils innerhalb des Wachpersonals.
  • Regelmäßige Schulungen und Sensibilisierung des Sicherheitspersonals in Flüchtlingsunterkünften hinsichtlich religiöser Konflikte.
  • Bereitstellung von Vertrauenspersonen christlichen Glaubens für von Verfolgung betroffene christliche Flüchtlinge.

Wir schließen uns diesen Forderungen mit dieser Petition an. Mit Unterzeichnung des nebenstehenden Petitionsbriefes wird in Ihrem Namen eine E-Mail an den Flüchtlingskoordinator der Deutschen Bundesregierung, Herrn Kanzleramtsminister Peter Altmaier, versandt.


Weitere Informationen (Auswahl):
https://www.opendoors.de/verfolgung/christenverfolgung_heute/christenverfolgung_in_deutschland/forderungen_zum_schutz_christlicher_fluechtlinge_in_deutschland/
https://www.opendoors.de/verfolgung/christenverfolgung_heute/christenverfolgung_in_deutschland/kurzbericht_zur_lage_christlicher_fluechtlinge_in_deutschland/
http://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/videos-und-manuskripte/uebersetzer-fluechtlinge-verrat-102.html
http://www.kath.net/news/55114
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/christen-klagen-ueber-schikanen-in-fluechtlingsheimen-a-1091479.html
http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Uebergriffe-gegen-Christen-_arid,1373311.html#nfy-reload
http://www.bild.de/politik/inland/fluechtlingskrise-in-deutschland/fluechtlingsheim-uebergriffe-45730244.bild.html
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/fluechtlingspolitik-vergesst-die-christen-nicht-14223590.html

+ E-Mail/Mitteilung an:

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Verfolgte Minderheiten in deutschen Aufnahmeeinrichtungen endlich schützen!

Sehr geehrter Herr Kanzleramtsminister Peter Altmaier,

als Flüchtlingskoordinator der Deutschen Bundesregierung sind Sie der oberste Verantwortliche für die Lebensbedingungen von Flüchtlingen in deutschen Aufnahmeeinrichtungen.

Flüchtlinge, die in ihren Heimatländern aufgrund ihres Glaubens verfolgt, inhaftiert, bedroht, beraubt, vergewaltigt und vertrieben wurden, werden in vielen deutschen Aufnahmeeinrichtungen erneut von muslimischen Mitbewohnern wegen ihres christlichen oder jesidischen Glaubens bedrängt, bedroht, schikaniert und immer wieder auch tätlich angriffen. Solange Sie und die Ihnen nachgeordneten Behörden wegsehen, anstatt zu handeln, machen Sie sich mitschuldig an dem fortgesetzten Leid dieser Menschen.

In vielen muslimisch geprägten Herkunftsländern werden Christen, Jesiden und die Angehörigen anderer Minderheiten – besonders die Konvertiten – auf der Grundlage der Regeln der Scharia, des islamischen Rechtssystems, verfolgt. In Deutschland hat die Scharia keine Gültigkeit. Doch dies interessiert viele Muslime nicht. Sie sehen es als von der Scharia gerechtfertigt an, diese Menschen auch in deutschen Aufnahmeeinrichtungen weiter zu verfolgen. Eine Vielzahl von Vorfällen wurde von namhaften Menschenrechts- und Hilfsorganisationen dokumentiert, wobei von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist.

Am 9. Mai 2016 sind die Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen Open Doors, Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD), Aktion für verfolgte Christen und Notleidende (AVC) und Kirche in Not dem Schweigen und Wegsehen deutscher Behörden und Einrichtungen gemeinsam entgegengetreten. Sie haben eine Pressekonferenz im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin abgehalten, bei der sie die andauernde Verfolgung, der Menschen aufgrund ihres Glaubens in deutschen Aufnahmeeinrichtungen ausgesetzt sind, klar und deutlich benannt haben. Dabei kamen neben Fachleuten auch betroffene christliche Flüchtlinge selbst zu Wort.

Mit den genannten Organisationen fordern wir:

  • die Erfassung der Religionszugehörigkeit von Flüchtlingen;
  • den Ausgleich des Verhältnisses zwischen Muslimen und Angehörigen religiöser Minderheiten in Flüchtlingsunterkünften;
  • die getrennte Unterbringung von Christen sowie von anderen religiösen Minderheiten, die bereits Opfer von Verfolgung und Diskriminierung geworden sind (gegebenenfalls auch dezentrale Unterbringung);
  • die Erhöhung des nicht-muslimischen Anteils innerhalb des Wachpersonals;
  • regelmäßige Schulungen und Sensibilisierung des Sicherheitspersonals in Flüchtlingsunterkünften hinsichtlich religiöser Konflikte;
  • die Bereitstellung von Vertrauenspersonen christlichen Glaubens für von Verfolgung betroffene christliche Flüchtlinge.

Bitte sorgen Sie dafür, dass diese Maßnahmen rasch und unverzüglich umgesetzt werden, damit das fortgesetzte Leid und die Verfolgung von christlichen und jesidischen Flüchtlingen in deutschen Aufnahmeeinrichtungen endlich und dauerhaft beendet wird.

Sehr geehrter Herr Kanzleramtsminister Peter Altmaier, wir zählen auf eine rasche Umsetzung dieser Maßnahmen und wünschen Ihnen viel Kraft und Weisheit in Ihrer Arbeit! Vielen herzlichen Dank.

[Ihr Name]

Verfolgte Minderheiten in deutschen Aufnahmeeinrichtungen endlich schützen!

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