ÖBB: Stopp dem Kirchenzeitungs-Boykott - machen Sie Kirchenzeitungen im Online-Angebot der Railjet-Züge zugänglich!

Petition an: den Kundenservice der Österreichischen Bundesbahnen ÖBB

 

ÖBB: Stopp dem Kirchenzeitungs-Boykott - machen Sie Kirchenzeitungen im Online-Angebot der Railjet-Züge zugänglich!

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ÖBB: Stopp dem Kirchenzeitungs-Boykott - machen Sie Kirchenzeitungen im Online-Angebot der Railjet-Züge zugänglich!

Das neue ÖBB Railnet: Jetzt mit kostenlosen ePapers - ab sofort haben Sie im Railjet Zugang zu über 100 Zeitungen und Magazinen in digitaler Form“ bewirbt die Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) ihren begrüßenswerten Online-Service für Bahnfahrer.

Reisende, die sich während ihrer Fahrt im Railjet in die Lektüre einer der österreichischen Kirchenzeitungen vertiefen möchten, haben dabei das Nachsehen. Denn obwohl diese im „Austria-Kiosk“ (mit dem die ÖBB bei ihrem Angebot kooperiert) verfügbar sind, schließen die Verantwortlichen der ÖBB sie im Angebot der Railjet-Züge ausdrücklich aus.

Wenn man bedenkt, dass das Railnet-Angebotvon Wirtschaft über Sport, Mode, Lifestyle bis hin zu Kunst, Kultur, Freizeit und Gesundheit“ reicht, kann man davon ausgehen, dass in vielen der angebotenen Publikationen auch weltanschauliche Fragen behandelt werden. Dass bei dieser Bandbreite ausgerechnet Publikationen aus dem kirchlichen Umfeld, die sich einer nicht unerheblichen Auflage erfreuen und zur Meinungsbildung und Meinungsvielfalt beitragen, den Bahnreisenden vorenthalten werden, erscheint daher nicht wenigen Bahnkunden als Bevormundung und Zensur.

ÖBB-Pressesprecher Bernhard Rieder betonte laut Medienberichten auf Nachfrage, „dass sich im ÖBB-WLAN-Netz ("Railnet") kein religiöses Medium welcher Glaubensrichtung auch immer finde, sei ‚eine bewusste Entscheidung‘. Als öffentliches Unternehmen könnten die ÖBB ‚keine Bevorzugung beziehungsweise Vernachlässigung von Glaubensrichtungen propagieren‘.“

Heinz Finster, Generalsekretär der Kirchenpresse-Konferenz und Sprecher der Kirchenzeitungen, nannte den Boykott der Kirchenzeitungen "äußerst bedauerlich" und betonte „von einer ‚nicht unwesentlich auch aus Steuermitteln finanzierten‘ öffentlichen Einrichtung wie den ÖBB dürfe der Respekt vor allen und die Allianz mit allen in Österreich rechtlich anerkannten Religionsgemeinschaften sehr wohl erwartet werden“.

Heinz Niederleitner von der Kooperationsredaktion der Kirchenzeitungen fragt sich laut einem Online-Portal, welche anderen Glaubensrichtungen durch die Aufnahme der Kirchenzeitungen in das „Railnet“ diskriminiert würden, da es in Österreich keine den Kirchenzeitungen vergleichbare religiöse Wochenzeitung gebe. Im politischen Bereich habe die ÖBB offenbar keine Bedenken: Österreichs heute einzige Parteizeitung, das in Linz erscheinende Neue Volksblatt der ÖVP, werde den ÖBB-Kunden sehr wohl geboten.

Mit der beistehenden Petition können Sie den Verantwortlichen Managern der ÖBB ihr Unverständnis über den Ausschluss der Kirchenzeitungen vom Online-Angebot in den Railjet-Zügen mitteilen und diese bitten, diese Kirchenzeitungen unverzüglich in das Angebot aufzunehmen.


Weitere Informationen:
http://www.kleinezeitung.at/kultur/medien/5363623/Kirchenzeitungen-kommen-bei-OeBB-nicht-zum-Zug
https://www.katholisch.at/aktuelles/2018/01/31/bb-gegen-religioese-medien-keine-kirchenzeitung-im-railnet
http://www.die-tagespost.de/feuilleton/Bahn-in-OEsterreich-Nicht-mehr-religioes;art310,185553
http://religion.orf.at/stories/2892864/
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20171110_OTS0062/digital-lesen-im-zug-austria-kiosk-jetzt-in-oebb-railjets-bild
http://www.oebb.at/de/leistungen-und-services/im-zug/railjet-gratis-wlan

+ E-Mail/Mitteilung an:

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ÖBB: Stopp dem Kirchenzeitungs-Boykott - machen Sie Kirchenzeitungen im Online-Angebot der Railjet-Züge zugänglich!

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit außerordentlichem Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass sich die ÖBB entschieden hat, Kirchenzeitungen aus dem Angebot des „Austria-Kiosk“ im Online-Angebot der Railjet-Züge zu boykottieren.

Diese Form der Zensur, die von Ihren Sprechern damit begründet wurde, dass man durch diese Maßnahme eine mögliche Diskriminierung anderer Glaubensrichtungen vermeiden wolle, ist uns völlig unverständlich.

Lassen Sie doch einfach den Bahnreisenden, Ihren Kunden, die Freiheit selbst zu entscheiden, was sie lesen möchten, anstatt eine Vorzensur zu treffen. Denn unter diesen gibt es – das zeigt die hohe Auflagenstärke der Kirchenzeitungen – vermutlich nicht wenige, die bei der Auswahl ihrer Lektüre eine Kirchenzeitung mancher anderen Veröffentlichung vorziehen würden.

Bitte überprüfen und korrigieren Sie Ihre Entscheidung, die Kirchenzeitungen vom Online-Angebot auszuschließen. Wir und viele andere Bahnreisende werden Ihnen dankbar sein, wenn wir künftig während der Reise im ÖBB-Railjet in den Kirchzeitungen lesen können.

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

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